Kürzlich habe ich mir Gedanken gemacht, was Biodiversität bedeutet. Laut Wikipedia ist es die Artenvielfalt eines Gebietes oder bestimmter Regionen wie Berge, Sümpfe, Wüsten etc. Danach wollte ich wissen, wie es in meinem Garten mit der Biodiversität steht. Mein Garten hat eine Fläche von 200–300 m2, darauf habe ich 203 verschiedene Pflanzenarten gezählt. Dazu kommen ca. 45 Insektenarten. Es war schwierig, diese zu zählen, denn die stehen nicht still. Ich spaziere oft durch Worb, vorbei an vielen wunderschönen, leicht verwilderten Gärten mit viel Biodiversität, welche von Menschen gepflegt werden, die die Natur schätzen. Den Begriff Neophyt kennt man seit 1490.

Die Kartoffel wurde 1570 und der Mais 1590 eingeführt und so ging das mit vielen Pflanzen weiter bis 2014 Soja eingeführt wurde.

Die Politik will jetzt mitbestimmen mit immer neuen Gesetzen, welche Pflanze bleiben darf und welche nicht. Brauchen wir wirklich mehr Gesetze, können wir damit die Natur aufhalten, die sich in den letzten 500 Jahren ständig verändert hat?

Der SVP bin ich vor zwei Jahren beigetreten, weil ich in der Partei noch Volksnähe und Naturverbundenheit spüre. Mir ist es ein Anliegen, Worb gesund zu erhalten, sei das mit Biodiversität, einer funktionierenden Wirtschaft und Infrastruktur, mit Parteien, die miteinander statt gegeneinander arbeiten. Mit Schulen, in denen Eigenverantwortung und Dankbarkeit gegenüber der Natur und allen Annehmlichkeiten unseres Landes gefördert werden. Das Positive muss hervorgehoben werden. Aller Anfang ist schwer aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Jeder kann mithelfen, unsere Zukunft positiv zu gestalten, sei es nun im Garten, bei Freiwilligen-Arbeit oder im Politdschungel. In dem Sinne wünsche ich allen einen wunderbaren, warmen, sonnigen Sommer.

Barbara Brentani,
GGR-Kandidatin

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