Frank Heepen und Stiftungsratspräsident Peter Jörg wollen das Angebot für ältere Menschen erweitern. Bild: zvg

Altersbetreuung Worb: Projekt für altersgerechtes Wohnen in Worb

Die Stiftung Altersbetreuung Worb hat die Liegenschaft an der Bahnhofstrasse übernommen. Geplant sind altersgerechte Wohnungen und eine Gewerbenutzung.

Die Stiftung Altersbetreuung Worb hat die Liegenschaft des ehemaligen Haushaltwarengeschäfts Rüfenacht an der Bahnhofstrasse 16 übernommen. Auf dem Grundstück sollen in den kommenden Jahren altersgerechte Wohnungen sowie eine Gewerbefläche entstehen.
Das Gebäude stand zuletzt leer, nachdem das Haushaltwarengeschäft seinen Betrieb eingestellt hatte. Mit der Übernahme will die Stiftung den Standort nun neu entwickeln.
Wie viele Wohnungen entstehen werden, ist derzeit noch offen. Zunächst soll analysiert werden, welche Nutzung an diesem Standort möglich und sinnvoll ist. Dafür will die Stiftung mit erfahrenen Architekten zusammenarbeiten. Ziel des Projekts ist es, das Angebot für Seniorinnen und Senioren in Worb zu erweitern. «Mit diesem Projekt soll das Angebot vielfältiger werden, sodass wir noch besser auf die individuellen Bedürfnisse eingehen können», sagt Frank Heepen von der Stiftung Altersbetreuung Worb.
Die geplanten Wohnungen sollen es älteren Menschen ermöglichen, möglichst lange selbstständig zu leben. Durch die Nähe zum bestehenden Altersheim können bei Bedarf auch dessen Dienstleistungen genutzt werden.
Zum Standard der geplanten Wohnungen gibt es noch keine konkreten Pläne. Die gemeinnützige Stiftung verfolgt keine Gewinnabsichten. «Wir werden ganz sicher bedarfsgerechte Angebote machen», so Heepen.
Neben den Wohnungen ist auch eine Gewerbenutzung vorgesehen. Welche Art von Betrieb dort einziehen könnte, ist noch offen. Die Stiftung möchte eine Nutzung ermöglichen, von der die Gemeinde profitiert.
Für die aktuell leerstehende Gewerbefläche wird in der Zwischenzeit eine Zwischennutzung gesucht.
Die Entwicklung des Projekts wird mehrere Jahre dauern. Die Stiftung rechnet derzeit mit einer Planungs- und Entwicklungszeit von mindestens vier Jahren. ASHVINI RAJASEKAR

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