Mit seiner mobilen Caffè Bar belebt Thomas Zahnd den Dreiklang-Platz. Bild: AW

Caffè Julia: Mobiles Café belebt den Dreiklang 

Mit Caffè Julia mobile will Thomas Zahnd in Worb einen Treffpunkt schaffen und setzt dabei auf Qualität.

Der Duft von frisch gemahlenem Kaffee liegt in der Luft über dem Platz beim Dreiklang in Worb. Seit Anfang Februar steht hier jeweils freitags und samstags das Caffè Julia mobile. Der kleine Kaffeeanhänger mit Vintage-Touch lädt Passantinnen und Passanten nicht nur zu Espresso, Cappuccino oder Latte mit Caffè oder Matcha, oder Chai ein, sondern auch zu einem kurzen, angenehmen Plausch. Das Konzept ist bewusst einfach und persönlich gehalten. Angeboten wird nur, was Thomas der Barista selbst auch konsumiert. Als ausgebildeter und zertifizierter Barista legt er dabei besonderen Wert auf Qualität statt auf Massenware. Auf der Karte stehen verschiedene Kaffeespezialitäten sowie frisch zubereitete Sandwiches. Auch die Präsentation spielt eine Rolle: Der Anhänger ist im Vintage-Stil gestaltet und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. «Das Auge isst mit», sagt Thomas. Auch die Herkunft des Kaffees spielt eine wichtige Rolle. Die momentan verwendeten Kaffeebohnen stammen aus Äthiopien, dem Ursprungsland des Kaffees. In einigen Regionen wachsen Kaffeepflanzen dort natürlich im Wald und nicht in grossen Plantagen. Diese ursprünglichste Form des Anbaus gilt als besonders nachhaltig. «Es ist mir wichtig zu wissen, woher der Kaffee kommt und wer dahintersteht», erklärt Thomas. Für jeden verkauften Kaffee wird zudem jeweils an ein Hilfsprojekt in Äthiopien gespendet. 
Thomas Zahnd gehörte über längere Zeit die Informatikfirma Inpuls AG. Das Interesse am Kaffee entwickelte sich erst später. Beim zehnjährigen Jubiläum seiner Firma brachte einer seiner Kunden, der damals amtierende Barista Schweizer Meister, den Gästen Kaffee und Genuss näher. Dieses Erlebnis weckte Thomas’ Neugier zum Kaffee. Die Idee für das mobile Café entwickelte sich über mehrere Jahre. Erste Erfahrungen sammelte Thomas an einer Vernissage, bei der er erstmals Kaffee, Cookies, Pralinés und Kuchen anbot. Nach der Corona-Zeit entstand, daraus das heutige flexible Konzept eines mobilen Kaffeeangebots. Heute bringt Thomas der Barista seine Erfahrung aus einem eigenen Caffè, zahlreichen Veranstaltungen und Events ein. Der Name Caffè Julia hat einen persönlichen Ursprung. Er basiert auf dem Namen seiner Frau Julia, die ihn teilweise auch bei Veranstaltungen unterstützt. 
Mit Caffè Julia mobile will ­Thomas einen lebendigen Treffpunkt schaffen. Gleichzeitig setzt er auf ein mobiles Geschäftsmodell. Neben seinem Stand in Worb ist er auch mit seiner Kaffeebar an Veranstaltungen unterwegs. Mit seinem Kaffee-Catering bedient er Firmenanlässe, Hochzeiten, Messen oder private Feiern und bietet auch Barista-Kurse an. Neben seinem Caffè beschäftigt sich Thomas als Barista intensiv mit Kaffee. Auf seiner Website und in seinem Blog teilt er Wissen über Kaffeezubereitung und veröffentlicht Rezepte für seine Gebäcke und viele süsse Köstlichkeiten.
Für die Zukunft wünscht sich Thomas the Barista, dass sich der Dreiklang zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt, an dem neben seinem Caffè auch weitere Stände Platz finden. ASHVINI RAJASEKAR

www.caffejulia.ch

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