Attraktives Nass
Wie so oft in diesem Sommer drehe ich meine Aquajoggingrunden in der Worber Badi. Dabei kann ich so richtig den Gedanken nachhängen. Was liegt da wohl näher als das Thema Badi.
Wie so oft in diesem Sommer drehe ich meine Aquajoggingrunden in der Worber Badi. Dabei kann ich so richtig den Gedanken nachhängen. Was liegt da wohl näher als das Thema Badi.
Der Wislepark in Worb kämpft. Massiv gestiegene Stromkosten haben das Sportzentrum in eine finanzielle Schieflage gebracht, und die Zukunft der Anlage ist ungewiss. Dabei liegt eine mögliche Antwort auf einen Teil des Problems seit dem 1. Januar 2026 im Schweizer Gesetz verankert – und sie heisst LEG.
Wir Grünliberale empfehlen, die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» klar abzulehnen. Die sogenannte «Nachhaltigkeits»-Initiative ist keine nachhaltige Lösung. Sie gefährdet den bilateralen Weg mit Europa, verschärft den Fachkräftemangel und schafft massive Unsicherheit für Wirtschaft und Gesellschaft.
Aktuell wird im Worber Parlament sehr intensiv über die meisten Geschäfte diskutiert. Die Debattenkultur zeigt, dass in unserer Gemeinde Demokratie mit reger Kommunikation gelebt wird.
Nachdem das Stimmvolk 2017 sich klar gegen den Bau neuer Atomkraftwerke entschieden hat, soll dieser Entscheid des Souveräns neun Jahre später zurückgenommen werden. Die Gründe sind vielfältig und hausgemacht. Die Dekarbonisierung hin zu den erneuerbaren Energien wird durch unsägliche Einsprachen durch Umweltverbände, Heimatschutz, Eigeninteressen und rückwärts schauenden Polit-Parteien verhindert, wo es nur möglich ist.
Die Schlagzeile «Neue Bibliothek in Rüfenacht!» hat – als Bibliothekarin – natürlich sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Beim genaueren Lesen stellte sich zwar heraus, dass nicht eine neue Bibliothek entsteht, sondern die bestehende vom Schulhaus ins Dorfzentrum umzieht. Trotzdem ist dieser Entscheid ein Gewinn für alle: Im Schulhaus entsteht dringend benötigter Raum – und gleichzeitig erhält die Bibliothek in Rüfenacht die Chance, sich weiterzuentwickeln.
Gespannt blicken wir auf das bevorstehende Politjahr 2026. An vielfältigen und anspruchsvollen Themen wird es in unserer Gemeinde nicht fehlen.
Mit diesen Worten pflegte der österreichische Kaiser Franz Joseph sich von einer Veranstaltung zu verabschieden, die ihm gefallen hat. Mit den gleichen Worten verabschiede ich mich nun aus dem Worber Parlament.
Am 30. November stimmen wir über die Service-citoyen-Initiative ab. Sie ersetzt die einseitige Wehrpflicht, durch eine faire, zeitgemässe Dienstpflicht für alle – militärisch oder zivil. Die glp sagt überzeugt Ja, weil diese Vorlage unser Land stärkt, den Zusammenhalt fördert und Chancen für Gemeinden wie Worb eröffnet.
In der letzten Parlamentssitzung wurden die Legislaturziele bis 2029 und das Zukunftsbild für die kommenden 20 Jahre zur Kenntnis genommen. Beide Dokumente sind auf der Homepage der Gemeinde Worb einsehbar und wurden in der letzten Ausgabe der Worber Post vorgestellt.