Auch im Provisorium gehen der Jugendredaktion die Geschichten nicht aus. Bild: zvg

Highlights aus dem Provisorium

Seit den Frühlingsferien «leben» wir jetzt im Wobo im Provisorium. Dieses besteht aus genau 163 weissen Containern. Zum Glück sind sie mit einer Klimaanlage ausgerüstet und auch schön kühl. Bis jetzt gibt es viele lustige und auch komische Geschichten zu berichten. Einige davon haben wir – Silas und Eric – für Sie aufgeschrieben. Wir denken, dass es lustiger ist, einige Anekdoten und Gedanken hier aufzuschreiben, statt eines langweiligen Interviews. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Highlights aus dem Provisorium im Worbboden
Schon Mitte der zweiten Woche machte der erste Türgriff des Provisoriums Saltos, was dazu führte, dass mehrere Klassenzimmer unzugänglich waren. Aber solch kleine Probleme werden von unserem Hauswart fix gelöst. 
Wegen den höhenverstellbaren Pulten wurden schon jetzt die ersten Finger eingeklemmt und die Spinde werden nun statt von Schulmaterialien nur von Fussbällen bewohnt, die in der Pause für One-Touch genutzt werden. Ein Spiel, bei dem der Ball höchstens einmal den Boden berühren darf, bevor er wieder berührt wird.
Die digitalen Tafeln sind für digitale Malereien sehr geeignet, was schon eifrig von SchülerInnen und Lehrpersonen ausgenutzt wurde. Und das WLAN funktioniert etwa bei der Hälfte der Laptops. (Das hat sich nun aber gebessert…) Manchmal spielt irgendein Witzbold auf unserer digitalen Wandtafel hohe «Piep»-Töne ab oder manchmal auch Comedy-Videos Dies geschah auch schon während eines Polizei-Workshops… Es gibt fast mehr Regeln als Schülerinnen und Schüler im Provisorium und da man manchmal draus­sen arbeiten darf, ist dort immer mindestens eine Klasse alle andern am Ablenken. 
Als es dann im Provisorium wärmer wurde, hatte unsere Klassenlehrerin (Lehrerin der 7D) uns erklärt, dass ein anderer Lehrer das System der Klimaanlagen gehackt hatte und so die Klimaanlagen von seinem Handy aus steuern konnte. 
Da die Wände des Provisoriums magnetisch sind, hat jemand einige Magnete in Form von Tieren mit in die Schule genommen und so entstand in dieser Klasse ein sogenannter Magnetzoo. Seit das Provisorium als Schule genutzt wird, wissen wir Schülerinnen und Schüler, dass im Pausenraum des Lehrerzimmers gefühlt zehn Kaffeemaschinen stehen. 
Ich liebe es, das Provisorium zu betreten, weil es drinnen etwa 10 Grad kühler ist als draussen.
An einem Nachmittag im Juni, so um 15:10, wurde der Himmel nach und nach dunkler. Wir hatten gerade Sportunterricht. Da meinte jemand: «Beim Dentenberg regnet es bereits…»  Und schon schlug ein ziemlich grosses Hagelkorn auf den Boden auf, gefolgt von vielen weiteren. Wir wurden aufgefordert, unter dem Unterstand zu warten, bis das Unwetter vorbei war. Wir sahen, dass diese Hagelkörner zwei Meter hoch sprangen, wenn sie auf dem Kunstrasen aufschlugen. Später in der Umkleide meinte jemand, das sei wie in einem Baller Game das er jeweils spiele, zuerst komme der Alarm, dann schlage eine Bombe ein und dann finge der Luftschlag richtig an. 

Silas Bürki und Eric Marthaler

Lustige, komische und absurde Erlebnisse von WoboSchülerinnen und -Schülern


Wir, Rafael Hänzi, Jonas Maurer, Silas Bürki und Marlon Milanovic, von der Jugendredaktion wollten in einer Umfrage im Wobo von den 7.- bis 9.-Klässlern wissen, ob sie eine coole Ausrede oder komische Erlebnisse kennen. Von den rund 300 Schülerinnen und Schülern haben wir 171 Antworten bekommen. Das ist eine Rücklaufquote von 57%. Wir sind damit zufrieden. 
Wir haben alle Antworten gesammelt und ausgewertet. Wir haben ausgewählt, was uns am besten gefallen hat, und diese hier für Sie zusammengestellt und anschliessend noch einen kurzen Kommentar dazu geschrieben. Die Rückmeldungen waren zum Teil sehr gut, aber zum Teil auch etwas unglaubwürdig. Wir haben uns auf die besten Antworten beschränkt. Viel Spass beim Lesen.  

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