Igel im naturnahen Garten Bild: zvg

Igel im Garten fördern – mit der ­Gemeinde Worb!

Es erstaunt nicht, dass der Igel das Tier des Jahres 2026 ist! Igel sehen niedlich aus, sind nützlich im Gemüsebeet, unauffällig nachtaktiv und harmlos. Für uns Menschen sind Igel Sympathieträger. Igel zeigen uns aber auch, wie naturnah unsere Gärten sind – und hier fehlen je länger je mehr die naturnahen Nischen und die Kleintierdurchlässigkeit, welche die Igel benötigen. Sie werden daher leider zu seltenen Gästen in der Siedlung!

Obwohl Igel gerne gesehene Tiere sind, nehmen ihre Bestände bei uns ab. Dabei sind diese Tiere recht bescheiden. In unseren Gärten lassen sie sich mit wenig Aufwand gut fördern. Zudem sind sie äusserst nütz-lich in der Schädlingsbekämpfung: Sie fressen Schnecken, Käfer, Larven und andere Insekten, die unsere Gartenpflanzen schädigen können. 
Die regelmässige Anwesenheit von Igeln zeigt, dass ein Garten vielfältige Lebensräume hat und ein gutes Nahrungsangebot bietet, was wiederum auf eine gesunde Artenvielfalt hindeutet. Igel sind pflegeleichte «Genossen», sie brauchen ca. 10 cm hohe Nischen, unter denen sie sich verstecken können. Sie benötigen ausserdem Strukturen wie naturnahe Hecken, Altgrasbestände, Ast- oder Steinhaufen, Trockensteinmauern und so weiter, in denen sie ihre Nahrung finden. Im Garten sollte idealerweise auf den Einsatz von Insektiziden und Fungiziden verzichtet und etwas Unordnung zugelassen werden. Wichtig ist auch, dass sich Igel zwischen den Gärten bewegen können und Zäune erst rund 10 cm ab Boden beginnen. 
Wenn Sie Ihren Garten igelfreundlicher gestalten möchten und Tipps dazu benötigen, nutzen Sie am ein-fachsten die kostenlose und unverbindliche Gartenberatung der Gemeinde Worb. Dabei werden Sie auch über das Förderprogramm und die Unterstützungsmöglichkeiten der Gemeinde informiert.

Fazit: Igel sind nicht nur niedliche Gartenbewohner, sondern auch wichtige Akteure zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Wer seinen Garten igelfreundlich gestaltet, schafft gleichzeitig Lebensräume für viele weitere Arten und trägt zur Erhaltung der Biodiversität bei. Mit einfachen Mitteln wie Laub- und Steinhaufen, naturnahen Ecken und Verzicht auf Chemikalien kann jeder Garten zum Igelparadies werden.

Die Umweltabteilung

Mehr zur kostenlosen Gartenberatung und Anmeldung sowie Merkblätter zur Biodiversitätsförderung sind auf der Website der Gemeinde zu finden: www.worb.ch 

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