Solche Wege sind nicht für alle leicht begehbar. Bild: S. Mathys

Naherholungsgebiete: Wandern für die Gemeinde

Wenn man auf dem Worber Gemeindegebiet nicht schon im Grünen wohnt, so sind die Wege in die Naherholungsgebiete kurz. Doch wie steht es um die Barrierefreiheit und die Zugänglichkeit für Menschen mit körperlichen Einschränkungen? Unter anderen dieser Frage ist die Abteilung für öffentliche Sicherheit im Frühling 2024 in einer Umfrage nachgegangen. Nun liegt die Auswertung vor. In einem weiteren Schritt ist die Bevölkerung dazu aufgerufen, Wanderwege zu begehen und allfällige Verbesserungsmöglichkeiten vorzuschlagen.

An der Umfrage letztes Jahr haben sich 91 Personen beteiligt und die Antworten haben gezeigt, dass die Naherholungsgebiete auf dem ganzen Gemeindegebiet sehr geschätzt und ganzjährig regelmässig genutzt werden. Insbesondere von älteren Menschen. Das wiederum wirft die Frage auf, wie gut erreichbar und vor allem begehbar sind die Spazier- und Wanderwege rund um die Worber Ortsteile für ältere Menschen oder Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen? Besonders oft wurden gut begehbare Wege und mehr Sitzgelegenheiten, gerade bei steilen Stellen, gewünscht. Ebenso die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Vorhandensein von Parkplätzen. Die Teilnehmenden richteten auch konkrete Wünsche an die Gemeinde, wie durchgehende Spazierwege und sichere Übergänge sowie Handläufe an potenziell gefährlichen Stellen. Die Umfrage hat auch gezeigt, dass für die Teilnehmenden die Naherholungsgebiete nicht erst ausserhalb der Ortschaften beginnen; so wurde auch der Wunsch nach begrünten Dorfzentren geäus­sert. Die Umfrage zeigt klar, dass gut erreichbare, barrierefreie, ebene und gut begehbare Wege mit Bänkli und Schatten entscheidend für eine altersfreundliche Nutzung sind. Ebenso besteht von Seiten der Bevölkerung ein Interesse an der Aufwertung und Vernetzung der Wander- und Spaziergebiete. Nun gilt es zu ermitteln, wo eventuelle Verbesserungen angebracht werden können, um die Barrierefreiheit generationenübergreifend zu gewährleisten, und wo die Beschilderung für bestehende oder neue Rundwege angepasst werden muss. Dafür ist die Gemeinde auf die Mithilfe von Worberinnen und Worbern angewiesen, wie Gemeinderat Urs Gerber, Departement öffentliche Sicherheit, sagt: «Wir suchen Menschen, die mithelfen, Wege und Wanderungen in und rund um Worb zu erfassen, damit sie als Vorschläge zur Verfügung gestellt werden können.»

Wer also zur Weiterentwicklung einer inklusiven und naturnahen Naherholung in Worb beitragen will, kann sich bei der Gemeindeverwaltung melden. AW

Interessierte Personen können sich bei der Abteilung für öffentliche Sicherheit melden:
sicherheit@worb.ch 

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