Schulanlage Worbboden

Obwohl die Sanierung des Worbboden Schulhauses teurer wird als noch vor an paar Jahren angenommen, ist die Totalsanierung des Worbbodens und die Miete eines Provisoriums während der Bauphase ein Muss. Die Sanierung weiter hinauszuzögern macht keinen Sinn. Jeder, der in den letzten paar Jahren mal im Schulhaus war, weiss, wie dessen Zustand ist und wie dringend dies ist. Ein gutes Schulhaus ist wichtig für guten Unterricht. Beim aktuellen Stand, mit einigen Fenstern die fest verschraubt sind und sich nicht einmal mehr im Sommer zum Lüften öffnen lassen, möchte ich nicht wissen, wie heiss es in diesen Zimmern wird. Ein Aufschub oder eine Etappierung der Sanierung würde eine Fortsetzung der «Pflästerlipolitik», wie wir sie aktuell haben, bedeuten, was für den Unterricht nicht förderlich ist und langfristig wohl auch nur teurer wird.

Die Kosten für dieses Projekt sind zwar höher als vor ein paar Jahren angenommen, ein Vergleich mit ähnlichen Sanierungen in anderen Gemeinden zeigt aber, dass wir in Bezug auf Kosten pro m² ein sehr gutes Projekt haben. Eine Alternative wie Abriss und Neubau des Wobos würde ökologisch und ökonomisch keinen Sinn ergeben. Das Wobo hat immer noch eine sehr gute Bausubstanz und einen solch guten Beton zu zerstören wäre ökologischer Blödsinn. Zudem käme uns ein Neubau des Schulhauses teurer zu stehen als diese Sanierung. Das Problem an der ganzen Sache ist aber, dass es keinen Plan B zu diesem Unterfangen gibt und eine Ablehnung somit eine Fortsetzung der «Pflästerlipolitik» bedeuten würde. Eine Sanierung und die damit verbundenen Kosten kommen ohnehin, die Frage ist nur wann.

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Lukas Zwyer,
Mitglied GGR

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