Seit diesem Monat präsentiert sich das Wisle Beizli mit einem neuen Konzept; in den kommenden Monaten soll das Angebot weiter ausgebaut werden. Derweil nehmen die Sanierungsprojekte von Schwimmbad und Eishalle weiter Form an.
Die Tische sind ansprechend gedeckt und der Selbstbedienungsbereich wurde neu gestaltet. Seit dem 11. Mai 2026 zeigt sich das Wisle-Beizli mit neuem Konzept. Wie in der letzten Ausgabe der Worber Post berichtet wurde, hat die Sportzentrum Worb AG mit der Crafthouse GmbH eine Konzept-Saisonpartnerschaft abgeschlossen. Vor Ort zeichnet sich Chris Schrenk von «deinkoch.ch», der die operative Leitung des Wisle Beizlis übernommen hat, verantwortlich. Die Zusammenarbeit der beiden Firmen kommt nicht von ungefähr. Thierry Fuhrer hat die Catering Firma «deinkoch.ch» 2016 gegründet, 2019 war er Mitbegründer der Crafthouse GmbH, welche sich auf die Konzeptionierung von Gastronomiebetrieben konzentriert. Chris Schrenk ist guter Dinge beim Wisle Beizli, doch vordergründig gehe es nun darum Erfahrungen zu sammeln, um zu sehen, ob das neue Konzept hier in Worb eine Chance hat. «Wir beginnen mit einer kleinen Karte, die auch bei grossem Ansturm funktioniert», so Schrenk. Der ausgebildete Restaurantfachmann, der in der Nähe von Innsbruck, Österreich, aufgewachsen ist, sieht jedoch Potential im Standort Worb und er hat auch schon die eine oder andere Idee, um Gäste in den Wislepark zu locken. Es kann also sein, dass das Angebot laufend erweitert wird, sofern die Zahlen stimmen. Während der Sommersaison sind freitags und samstags Spezialabende mit diversen kulinarischen Themen vorgesehen. Auch bei der Gestaltung des Gastronomiebereichs werde sich noch einiges tun. «Wir wollen mehr Bewegung in den Restaurantbereich bringen», so Schrenk. Kreative Ideen, die auch die Gäste – vor allem Familien und Kinder – miteinbinden, liegen schon vor. Wie beispielsweise ein Origamifiguren-Wettbewerb während der Badi-Saison. Neben Quiz-Nights, die regelmässig durchgeführt werden, will man auch auf Firmen und Vereine zugehen, um den Wislepark für die Durchführung von Seminaren und Events bekannter zu machen. Das Ziel ist, dass das Wisle Beizli bald selbsttragend ist. Auch für die neuen Betreiber bedeutet das, dass die Personalkosten möglichst tief gehalten werden müssen, so konnte nicht das gesamte Restaurantpersonal übernommen werden.
Fürs Erste läuft die Partnerschaft nur über die Sommersaison. An einem Herbst/Winterkonzept wird zwar gearbeitet, doch vorerst soll beobachtet werden, wie sich der Gastrobereich über die Sommermonate entwickelt.
Für die Sportzentrum Worb AG bedeutet die Verpachtung des Gastronomiebereichs eine Entlastung, insbesondere da Personalkosten und Warenaufwand entfallen, auch wenn dadurch kein Betriebsertrag mehr erzielt wird. «Per Saldo kommen wir so aus der Verlustzone heraus, was wir unseren Aktionären, allen voran der Einwohnergemeinde Worb, schulden», führt Verwaltungsratspräsident Marc Stucki aus. Auch mit den Sanierungen der Eishalle und des Schwimmbads geht es vorwärts. An der vergangenen Verwaltungsratssitzung vom 13. Mai konnten die bisher mit dem Projekt betrauten Planer mit der Weiterführung beauftragt werden, schon bald könne die Detailplanung in Angriff genommen werden. Mit welchen Kosten zu rechnen ist, ist noch nicht bekannt und über die benötigten Kredite, um die Sanierungen umzusetzen, wird noch die Worber Stimmbevölkerung entscheiden müssen. Unabhängig von der anstehenden Sanierung müssen Teile der Sportanlagen laufend repariert und erneuert werden, um den Gästen des Wisleparks die gewohnten Standards bieten zu können. Dafür hat der Gemeinderat weitere 46 000 Franken aus der Spezialfinanzierung Wislepark freigegeben. AW
www.wislepark.ch/restaurant