Worb produziert Strom!

Der Zubau an Solaranlagen in Worb wird ab nächstem Jahr von der Gemeinde finanziell unterstützt. Dass vieles möglich ist, wenn der Weg konsequent gegangen wird, zeigt das Beispiel der Thurgauer Gemeinde Amlikon-Bissegg (vergleiche dazu den Artikel in der WoZ Nr.33/2022). Sie hat die Energiewende vollzogen und produziert dreieinhalbmal mehr Strom, als sie selbst benötigt. 

Mit der gezielten Förderung von Solaranlagen mit einer Abgabe auf dem Stromverbrauch stiegen die Gesuche für Fotovoltaikanlagen. Auch begleitende Massnahmen befeuerten das Energiekonzept der Gemeinde und führten zu einer erfolgreichen Energiepolitik.

Das Erfolgsrezept der Gemeindepolitik erscheint simpel: Es ist der politische Konsens. Mehrheitspartei in der Gemeinde ist die SVP, welche im Thurgau die Zeichen der Zeit erkannt hat und energiepolitische Vorstösse der Grünen im Kanton unterstützt. Der Grundkonsens der Parteien ermöglicht im Thurgau ein Förderprogramm für erneuerbare Energien. 

Die Gemeinde Worb fördert auch private Solaranlagen und unterstützt das Fernwärme-Projekt. Sie muss aber noch mehr tun: Die Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden müssen weiter ausgebaut und alle öffentlichen Flächen auf eine mögliche Stromproduktion überprüft werden. Die Grünen Worb bleiben dran.

Günter Heil

Günter Heil,
Mitglied Grosser Gemeinderat

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