LÄSE Z WORB: Mvogdobo, Melara: Grossmütter 

TRANSIT Buchverlag, 126 S., 
ISBN: 978-3-88747-416-4

Zwei Grossmütter aus zwei verschiedenen Welten: Die eine ist Schweizerin, in Armut auf einem Bauernhof aufgewachsen, wird vom Knecht geschwängert und fällt dadurch in ­Ungnade. Ihre Eltern verschachern sie an den Schreiner, der sie dauernd schlägt. Die andere stammt aus ­Kamerun aus einer wohlhabenden Familie, wird jung verheiratet, verweigert aber auf Anraten ihrer ­Mutter die Zustimmung zur Polygamie in der Ehe. Diese Opposition lässt ihr Mann sie durch Erniedrigungen und Misshandlungen büssen. Es sind letztendlich die Enkeltöchter, die den beiden Frauen die Befreiung aus ihrem jeweiligen Ehegefängnis ermöglichen und ihnen ihre Lebenswürde zurückgeben. 

Die beiden Erzählstränge werden im Buch farblich in schwarz und rot unterscheidend dargestellt, geben so den beiden Frauen eine starke Stimme und beeindrucken mit einer kraftvollen, ausdrucksstarken Sprache. Die Autorin ist in Luzern geboren und war 2025 für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Therese-Stooss-05-2010

THERESE STOOSS-URECH

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