Gesellschaft

Wie ihr alle wisst: Die Zahnfee ist bei Kindern ein Dauerbrenner. Kaum wackelt der erste Zahn, beginnt das Ritual. Der kleine Schatz wird sorgfältig unter das Kopfkissen gelegt, in der leisen Hoffnung, dass über Nacht die Zahnfee vorbeischwebt und eine Münze dalässt.

Nach «Fette Irrtümer», das 2010 erschienen ist, und «deFlameYou! – Löschen Sie Ihren inneren Schwelbrand» von 2021 deckt der Ernährungswissenschaftler Dr. Paolo Colombani aus Worb in seinem neuesten Buch ­«Proteine – Von Mindestzufuhr zum Optimum» weitere Ernährungsmythen auf.

Welche Funktion haben Proteine im menschlichen Körper? Dr. Paolo Colombani: Proteine sind praktisch überall involviert. Alles, was in unserem Körper Struktur hat, da sind Proteine beteiligt. Also in Knochen, Muskulatur und Organen. Sie sind auch zentral im Flüssigkeitshaushalt. Proteine wirken überall im Körper und die Bezeichnung als primärer Nährstoff ist nicht ganz falsch. Weil sie so zentral sind, kann der Körper mit unterschiedlichen Proteinniveaus leben und die Empfehlungen, die wir haben, reichen eigentlich nur für das Überleben. Wir müssen von den Empfehlungen weg, die gerade so einen Mangel verhindern, hin zu einem Optimum.

Vergesslich sind wir alle zwischendurch und das die kognitiven Fähigkeiten irgendwann nachlassen, gehört zum Alterungsprozess dazu. Doch wenn eine nahestehende Person plötzlich nicht mehr weiss, wie man die Kaffeemaschine bedient, oder vom Einkaufen den Nachhauseweg nicht mehr findet, steht schnell der Verdacht auf eine demenzielle Erkrankung im Raum. Die Betroffenen müssen damit zurechtkommen, dass sie nach und nach ihre Eigenständigkeit verlieren, während die Angehörigen oft mit Trauer und Überforderung konfrontiert sind. 

Es erstaunt nicht, dass der Igel das Tier des Jahres 2026 ist! Igel sehen niedlich aus, sind nützlich im Gemüsebeet, unauffällig nachtaktiv und harmlos. Für uns Menschen sind Igel Sympathieträger. Igel zeigen uns aber auch, wie naturnah unsere Gärten sind – und hier fehlen je länger je mehr die naturnahen Nischen und die Kleintierdurchlässigkeit, welche die Igel benötigen. Sie werden daher leider zu seltenen Gästen in der Siedlung!

Am Freitag, 27. März 2026, lädt der interkulturelle Treffpunkt für Frauen zusammen mit der Pfarrei St. Martin erneut zum interkulturellen Frauenfest in Worb ein. Ab 17.00 Uhr treffen sich Frauen aus verschiedenen Kulturen, um miteinander zu essen, zu tanzen und ins Gespräch zu kommen. Ein Anlass, der zeigt, wie bereichernd Begegnungen zwischen Schweizerinnen und Migrantinnen sein können.

Wer kennt nicht die Begriffe wie Burgergemeinde, Korporation oder Genossenschaft? Sie lassen sich unter dem Oberbegriff «Gemeingüter» oder «kollektiver Besitz» zusammenfassen. Sie haben erst in jüngerer Zeit das Interesse der Geschichtsforschung gefunden, obwohl sie Basisgrössen der Schweizer Geschichte sind. Und sie haben viel mit dem früheren Verdingwesen und den administrativen Zwangsmassnahmen zu tun.

Es ist Frühling, es ist Velozeit! Und das ist gut so. Denn auch wenn die verkehrstechnische Infrastruktur in Worb weit unter Amsterdamer Niveau bleibt, die Velospur hier oft einer kruden Logik folgend ins Nichts führt und dies erst noch bergauf: Mich überzeugt das Unterwegs-Sein per Fahrrad immer wieder aufs neue!

«Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen» ist ein bekanntes Zitat von Martin Luther. Doch vielen fehlt der notwendige Platz für eine Baumpflanzung. Beim Patenbaumprojekt der Gemeinde Worb können Patenschaften für Bäume übernommen werden – und auch neue Obstbäume «nach Wunsch» gepflanzt werden.

Wiederholt wurde Worb mit dem Umweltzertifikat der InnoRecycling AG ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurden in unserer Gemeinde 35 688 kg Haushaltskunststoff gesammelt. Im Vergleich

Gut versteckt und für uns Menschen nicht einfach zu entdecken, leben viele Wildtiere in Feld und Wald. Unsere Hunde haben ein feines Gespür für diese Tiere. Es liegt in unserer Verantwortung, dass Störungen der Wildtierpopulation minimiert werden.

Der ca. 450 Meter lange Sperlisacker Naturfeldweg in Rüfenacht ist ein offizieller Wanderweg und wird gerne als Schul-, Spazier- und Radweg (erlaubt) benutzt.

Fast Fashion machts möglich: Neue Kollektionen, günstige Preise und immer frische Trends – Mode war selten so leicht zugänglich wie heute. Doch je häufiger neue Lieblingsstücke in den Kleiderschrank einziehen, desto schneller müssen andere wieder weichen. Die Altkleidersammlung ist dafür nur eine von mehreren Lösungen.

Regionaler und saisonaler geht es kaum: keine Transportwege, kein Treibhaus, keine Pestizide. Wer Wildkräuter sammelt, profitiert von einheimischem Superfood. Und ganz nebenbei wirkt der Waldspaziergang stressabbauend und erholsam. Aber nur wer respektvoll sammelt, schützt die Natur.

Im Februar ist die neue Veranstaltungsreihe «Sich bewegen – und sich begegnen» gestartet. Zusammen mit Eveline Bernhardt-Ehrsam konnte die Aufmerksamkeit ein erstes Mal auf die bewusste Bewegung gelenkt werden. 

Der Wechsel in ein Alters- und Pflegeheim ist ein bedeutender Schritt – sowohl für Menschen mit Demenz als auch für ihre Angehörigen. Oft ist dieser Übergang mit Fragen, Unsicherheiten und Emotionen verbunden. Eine gute Vorbereitung kann helfen, diesen Prozess bewusst zu gestalten und für die Beteiligten zu erleichtern.

Mit Thomas Hulliger begebe ich mich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie beginnt in einem Haus, das seit langer Zeit im Besitz der Familie Hulliger ist. Das schmale Strässchen, die denkmalgeschützten Häuser und die Geschichten von früher lassen mich für einen Moment vergessen, dass wir uns im Jahr 2026 befinden.

Der Verein FaBiWorb wird von der Bernischen Elfenaustiftung ausgezeichnet! Mit dem Preis «3 Elfen helfen» werden Projekte zur Unterstützung von Familien und Kindern gefördert.

«Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein» passt einfach wunderbar zu diesem Vis-à-vis. Im Gespräch mit Xeno Wyss, der mitten in der Ausbildung zum Berufspiloten steckt, kann ich mir so richtig gut vorstellen, wie viel Freude das Fliegen macht und wieviel Disziplin es gleichzeitig braucht, diesen Weg zu gehen.

CHARLOTTE GÜNTHER ist die neue Präsidentin der  JUSO Bern. Die 21-jährige Musikstudentin ist bisherige Präsidentin der JUSO Stadt Bern, seit 2025 Mitglied des Worber Parlaments und hat bei den Grossratswahlen den ersten Ersatzplatz auf ihrer Liste erreicht.

Der öffentliche Kühlschrank, der durch den Verein STAY A WHILE betrieben wird, ist nun bei der Altersbetreuung an der Bahnhofstrasse 1 zu finden. HANSPETER HIRSIGER (links) und sein Nachfolger im technischen Dienst der Altersbetreuung haben den Verein beim Umzug unterstützt.

Im Rahmen des Welttanztages finden am 8.Mai 2026 in Bern, Biel und Thun Tanzfeste statt.

Nach «deFlameYou!» ist am 23. März mit «Proteine. Von Mindestzufuhr zum Optimum» das dritte Buch von DR. ­PAOLO COLOMBANI erschienen.

MARIUS GRÄNICHER aus Vielbringen ist der neue Präsident der IG Worber Geschichte. Der Rektor des Gymnasiums Thun tritt die Nachfolge von Marco ­Jorio an, der nach rund 20 Jahren von seinem Amt zurückgetreten ist.

Wenn ich in Worb einkaufen gehe oder ich im Tram sitze, begegnen mir oft Grosseltern mit ihren Grosskindern. Neuerdings höre ich genau hin, wie die Grosskinder ihre Grosseltern ansprechen. Warum? Darum: Grosi kennt ihr, oder?

Wer im Winter abseits der präparierten Pisten unterwegs ist, streift nicht einfach durch die Natur – er betritt damit auch die Lebensräume von Wildtieren. Für sie ist der Winter eine Zeit des Durchhaltens. Wildruhezonen sind für sie deshalb überlebenswichtige Rückzugsgebiete.

Nicht selten geschieht es schleichend: Eine Begleitung zum Arzt hier, ein Einkauf dort, es folgen kleine Unterstützungen beim Ankleiden oder bei administrativen Fragen. Was als selbstverständliche Hilfe beginnt, kann nach und nach zu einer neuen Rolle werden – man wird zur pflegenden Ehefrau, zum betreuenden Sohn oder zu den unterstützenden Nachbarn. 

Jedes Vis-à-vis ist anders. Dieses hier überrascht und freut mich ganz besonders. Schon in den ersten Sätzen entdecken wir eine grosse gemeinsame Leidenschaft: Korsika. Im Café Reinhard treffe ich Renato Portner, auch bekannt als «Bübu», einen Urworber mit Welterfahrung. Seinen Spitznamen bekam er mit fünf Jahren von seinem ältesten Bruder, «weil ich immer gerne gebubelet habe». Feuer mag er bis heute – es ist sein Lieblingselement.

Ebenfalls neu im Par­lament ist ­THOMAS GASSER, FDP, aus Worb.

Der ­Worber STEFAN GRAF, GLP, ist zurück im Worber Parlament. Er übernimmt den freigewordenen Sitz von MARCO JORIO.

Auch bei der SVP hat es einen Wechsel im Parlament gegeben. HANS ULRICH FIVIAN, aus Enggistein übernimmt den freigewordenen Sitz von MICHAEL HOLLÄNDER.

Unter Blindheit versteht man die ausgeprägteste Form einer Sehbehinderung.  Lange habe ich das Thema nur zur Kenntnis genommen, ohne weitere Gedanken. Menschen in der Stadt mit weissen Stöcken oder mit einem Blindenhund sowie die akustischen Signale an Fussgängerstreifen beeindruckten mich kaum.

Neu finden die Angebote des Vereins «d’Spilerei» in lichtdurchfluteten, grösseren Räumlichkeiten der «Wäbi Worb» statt. Der Umzug eröffnet der Spilerei neue Möglichkeiten, ihre pädagogische Arbeit mit Kindern und Eltern weiterzuentwickeln.

Lanfranconi Elena

Gemeinderätin ELENA LANFRANCONI hat am Marathon des Sables in Marokko teilgenommen. Der Wüsten-Ultramarathon erstreckt sich in sechs Etappen über 270 km durch die Sahara.

Was mich hier in Worb sehr nachdenklich stimmt, sind die Mietpreise (Beispiel: für eine 3,5-Zimmerwohnung Fr. 2500.– Miete). 

Verblühte Blumen im Garten und auf dem Balkon wirken im Herbst oft wie vergessene Überbleibsel aus besseren Zeiten.

Bewegung und Beweglichkeit sind wesentliche Grundlagen für Gesundheit, Selbstständigkeit und Wohlbefinden. Dies trifft in jedem Alter zu und wird dann besonders relevant, wenn Einschränkungen in der Mobilität hinzukommen. 

Mone Wenk ist Hutmacherin – aber sie ist nicht nur Hutmacherin, sondern allgemein eine Macherin. Eine beeindruckende Persönlichkeit, die viel gearbeitet hat, um ihre Leidenschaft leben zu können: Hüte, Kleider und andere Besonderheiten machen.

Die Worberin EVA MARIA STOLLER und ihre Band The Crumpets haben die Jury des Riverside Festivals mit ihrer Bewerbung überzeugt.

Als ich vor etwas mehr als fünf Jahren meine erste Randnotiz für die Worber Post schrieb, befanden wir uns gerade in den allerersten Lockerungsmassnahmen nach dem Lockdown! Unglaublich, nicht wahr, wie die Zeit vergeht. Ich habe mich damals über die «Dame mit heruntergezogener Maske» im Grossverteiler ergeuschteret, ein treffenderes Wort finde ich gerade nicht dafür. 

Seit rund 40 Jahren ist Thomas Rupp Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, neun Jahre davon war er Kommandant. In dieser Zeit hat er viele technische Weiterentwicklungen in der Brandbekämpfung miterlebt und war auch als Ausbildner tätig. Nun nimmt er Ende Dezember seinen Abschied, begleitet seinen Nachfolger aber noch ein Jahr lang in beratender Funktion.

In Worb sorgt ein neuer Verein für frische Impulse für Eltern und Kinder: Familie und Bildung Worb steht für Orientierung, Begegnung und Stärkung von Familien. Hinter der Gründung stehen zwei Frauen, deren persönliche Erfahrungen und berufliche Kompetenzen eine klare Vision tragen.

Vom 27. bis zum 29. Januar 2026 führt Velafrica in Worb und Umgebung eine Abholaktion für ausgediente Fahrräder durch. Wer für den guten Zweck ein Velo spenden will, kann dies bis zum 20. Januar online anmelden.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hält in seinen «Verkehrsperspektiven Schweiz 2050» zum Referenzjahr 2017 fest: Die Bevölkerung wächst um 21 %, der Personenverkehr nimmt um 11 % zu, der Güterverkehr um ca. 31 %.

Im Zusammenhang mit einer Demenzerkrankung steht die Urteilsfähigkeit oft auf einem besonderen Prüfstand. Zentral ist dabei die gründliche Abwägung zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Person und dem erforderlichen Schutzbedarf. 

Wenn man in der Adventszeit in der Umgebung Rüfenacht unterwegs ist, kann es ganz gut sein, dass man von einem Beleuchtungsspektakel verzaubert wird. Haus und Hof von Hans Vogt sind mit Lichterketten geschmückt und schon von weitem sieht man das warm erleuchtete Gebäude als Kontrast zu der Jahreszeit, in der die Tage kurz – und die Nächte lang sind. 

Im vergangenen November wurde das IT-Unternehmen Plus und Plus AG von DAVID MOSER mit dem Berner Sozialstern 2025 ausgezeichnet.

Unser Jugendredaktions-Team – bestehend aus Sonam Shana, Aline Schaffer, Jonas Maurer, Eric Marthaler und Silas Bürki – hat sich überlegt, ob es möglich wäre, im Wobo Schulhaustiere zu haben. Deshalb haben wir für Sie zu diesem Thema eine Umfrage gemacht, unsere  Meinungen geschrieben und ein Interview durchgeführt.

Dieses Jahr hat sich die eine Hälfte des Redaktionsteams mit dem Thema Markenkleidung auseinandergesetzt. Wir haben Interviews gemacht, Umfragen vorbereitet und viele Gespräche geführt. Das alles haben wir jetzt zu Papier gebracht. Sie werden nicht nur die Meinung von uns, sondern auch die von unseren Mitschülerinnen und -schülern, der Lehrpersonen und auch von Seniorinnen und Senioren lesen. Unser Redaktionsteam für die Markenkleider besteht aus: Néa Schüpbach, Venia Mewes, Marlon Milanovic, Arona Metushi und Rafael Hänzi. Wir freuen uns, Ihnen unsere Arbeit des letzten halben Jahres zu präsentieren.

Meine leichtsinnig ausgesprochene Zusage, eine Randnotiz für die Worber Post zu schreiben, bereuend, sitze ich, kurz vor Redaktionsschluss, vor dem Rechner - suche verkrampft nach Ideen, nach einem Wurf, einer Eingebung - und finde nur Zerstreuung.