Die Schande in Rüfenacht

Jetzt geht es richtig los mit den Neubauten in Rüfenacht. Vor Jahren ist ein schönes Gebäude, Bauernhaus und Restaurant Sonne, durch eine höhere Macht verschwunden, jetzt steht ja dort ein Chlotz. Damals hiess es, das schöne, alte Aebersold Bauernhaus müsse erhalten bleiben, als Zeuge vom früheren Bauerndorf Rüfenacht. Inzwischen hat die Gemeinde Worb das Areal Aebersold erworben und nach ein paar Jahren ist dieses Versprechen in der Worber Regierung in Rauch aufgegangen.

Jetzt wird das schöne Bauernhaus z’bode gschrisse, obschon man dieses hätte ausbauen können und in die Überbauung integrieren. Der Dorfcharakter ändert sich wieder total und nichts erinnert mehr an das schöne Bauerndorf Rüfenacht.

Genau die Obrigkeit von Worb hätte dies verhindern können, aber die wollen das nicht, sonst gibt’s ja 2, 3 Wohnungen weniger. Wenigstens der alte Spycher konnte dank der Initiative von Marco Jorio gerettet werden, vielen Dank an das Team, die das ermöglicht haben. Der Tenor in Worb ist sowieso immer das Wachsen, wachsen, wachsen, damit die Kohlen hereinkommen, damit man sie wieder heraus schmeissen kann, wie z.B. Umbau Kreuzung Scheyenholzstrasse Breitfeldstrasse. Sowieso müssen heute in den Dörfern die letzten Grünflächen überpflastert werden, um Wohnungen zu bauen, sonst erreichen wir ja die 10-Millionen-Schweiz nicht!! Zum Erhalt der alten Linde muss wegen der Mehrkosten Geld gesammelt werden, aber das schöne alte Bauernhaus muss weg, einfach nur schade und traurig! 

Paul Gfeller, Rüfenacht

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