Finanzausblick 

In der Oktobersitzung des GGRs wurden die Finanzplanung für die Jahre 2025 – 2029 und das Budget für 2025 genehmigt. In den nächsten Jahren steht die Sanierung des Schulhauses Worbboden an, dies stellt eine grosse und wichtige Investition dar. Es ist unabdingbar, dass den Jugendlichen in Worb eine intakte Lerninfrastruktur garantiert wird. Für die Finanzen bedeutet dies aber auch, dass die Gemeinde weniger Mittel hat, andere teure Investitionen zu tätigen. Nichtsdestotrotz hat sich das Argument der Gegner der Wobosanierung, dass eine Steuererhöhung nötig sei, nicht bewahrheitet. Laut Finanzplanung 2025 – 2029 kommt keine Steuererhöhung auf uns zu. Auch möchte ich nach mehrfacher Aufforderung der FDP und SVP, sich in der nächsten Legislatur streng an die Finanzplanung zu halten, daran erinnern, dass die Finanzplanung 2025 – 2029 ein Planungsinstrument ist. Dies ist wichtig, um den Finanzhaushalt im Blick zu behalten und Investitionen zeitlich sinnvoll umzusetzen. Jedoch ist es schwierig bis zu fünf Jahre in die Zukunft Geschäfte, Bedürfnisse und Entwicklungen genau zu planen, weswegen der Aufruf, sich strikt an die Finanzplanung zu halten, unrealistisch ist. 

Besonders mit der starken konservativen Vertretung im GGR werden es innovative Geschäfte in der nächsten Legislatur schwer haben. Es soll gespart werden, doch was bedeutet das für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde in den nächsten Jahren? Stagnation ist für uns Grüne keine Option! Es wird in den nächsten Jahren eine grosse Aufgabe für uns sein, sich fortschrittlich als auch nachhaltig und sparsam für die Entwicklung der Gemeinde einzusetzen.

Paula Günther,
Mitglied GGR

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