Carla Calderari hat an den SwissSkills und den EuroSkills teilgenommen. Im Interview sagt sie, wie sich diese Wettbewerbe unterscheiden.
Wann haben Sie an den SwissSkills gewonnen?
Carla Calderari: An den SwissSkills habe ich 2014 gewonnen. 2016 habe ich an den EuroSkills teilgenommen.
Haben Sie damals damit gerechnet, dass Sie gewinnen?
Nein, das war auch nicht mein Ziel. Ich wollte einfach möglichst viel lernen. Ich denke, dass ich deshalb auch viel weniger Druck hatte.
Was haben Sie gelernt?
Ich habe sicherlich viel Fachliches gelernt. Aber auch persönlich habe ich viel mitgenommen. Ich habe gelernt, gut mit Drucksituationen umzugehen.
Was hat Ihnen am meisten geholfen, während den SwissSkills gelassen zu bleiben?
Ich konnte mich auf das, was ich geübt hatte, und meine Begleitpersonen verlassen.
Wie haben Sie sich für die SwissSkills qualifiziert?
Die Qualifizierungen sind von Beruf zu Beruf anders. Manchmal gibt es Regional-Meisterschaften. Bei den Kosmetikerinnen geht es nach den Noten.
Wie lange haben Sie für die SwissSkills geübt?
Ich habe ein Jahr vorher begonnen zu üben, das war gleich nachdem ich qualifiziert wurde.
Wie unterscheiden sich die SwissSkills von normalen Arbeitstagen?
Es ist ganz anders, die SwissSkills sind Wettkämpfe. Man hat weniger Zeit und muss viel exakter arbeiten. Ausserdem kann man nichts genau planen.
Sie sind an die EuroSkills gegangen, wie unterscheiden sich die beiden Veranstaltungen?
Es ist sehr anders, da Menschen aus vielen verschiedenen Ländern teilnehmen. Alle haben zwar denselben Beruf gelernt, aber arbeiten dennoch unterschiedlich.
Interview: RAHEL GAMBON