Strommangellage

Jahrelang wurde die Liberalisierung des Strommarkts als aller Wundermittel angepriesen. Heute aber muss man sagen, dass die Zeit von (zu) billiger elektrischer Energie vorbei ist. Ganz liberal konnte man jahrelang an der Strombörse zu unschlagbar tiefen Preisen Strom kaufen und jetzt, da es teuer wird, fordert man wieder die Abkehr vom freien Markt und ruft nach dem Staat. Sicher haben wir in der Schweiz es auch sträflich vernachlässigt, den Bau von Solaranlagen voranzutreiben. Aber jetzt in Aktionismus zu verfallen kommt für diesen Winter auch zu spät. Sollte man das Glück haben, sämtliche Komponenten für eine Solar-Anlage zu bekommen (Lieferengpässe), so scheitert das unterfangen dann wahrscheinlich beim Montieren (Fachkräftemangel). So bleibt noch ein sehr viel wirksameres Mittel, um drohende Engpässe zu vermeiden. Nämlich können wir alle in kurzer Zeit eine Menge Strom einsparen. Eigentlich wissen wir es schon seit Jahren, dass wir mit all unseren Ressourcen sparsamer umgehen müssten. Strom war immer da und wer wusste schon, was es kostete. Ein durchschnittlicher Haushalt 2,50 Franken pro Tag … Übrigens: 1000 Liter bestes Trinkwasser 1,40 Franken. Ist das zu teuer? So oder so, wir alle wollen im Winter nicht frierend in unseren Wohnungen im Dunkeln sitzen, oder wollen, dass zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet sind. Einmal mehr ist die Solidarität der ganzen Gesellschaft gefordert. Beginnen wir im Kleinen, jeder bei sich, und sparen Strom schon jetzt ohne grossen Komfortverlust mit schon nur immer Licht löschen, alle Geräte vom Strom nehmen, Kühlschrank auf 7°, LED-Beleuchtung und und und. Zu empfehlen ist die Broschüre «Energieeffizienz im Haushalt» vom Bundesamt für Energie unter www.energieschweiz.ch, dort gibt es Tipps wie man mit wenig Aufwand viel Energie sparen kann. Schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. 

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Adrian Hauser,
Die Mitte, Gemeinderat Departement Umwelt

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