LÄSE Z WORB: Die Dinge beim Namen

Salm, Rebekka
Die Dinge beim Namen

knapp Verlag, 177 S., 978-3-907334-00-3

Es geschieht am Unterhaltungsabend des Musikvereins in einem kleinen Dorf. Der Lehrling Max, der Schwarm aller Mädchen im Ort, drängt sich der sechzehnjährigen Sandra auf. Vollenweider hat es mitbekommen, aber nichts unternommen. Als Sandra beim Dorfpolizist Lysser Anzeige erstatten will, winkt der ab und meint, ihr Rock sei halt zu kurz gewesen. Sandra und Max heiraten einige Monate später und bekommen einen Sohn. Mehr als dreissig Jahre später wird immer noch über dieses Ereignis gemunkelt und spekuliert, auch wenn nur hinter vorgehaltener Hand. Und es passt längst nicht allen, dass Vollenweider, der damals Augenzeuge war und dieses Geschehnis aufgeschrieben hat, es nun veröffentlichen will. Der Schweizer Autorin gelingt es grossartig, die Leute aus dem Dorf zu charakterisieren. Jeder kennt jeden, alle wissen etwas – oder meinen es zumindest zu wissen – und ziehen meist voreilige Schlüsse. Und wenn es etwas zu sagen gäbe, schweigen alle, denn jeder hat ein eigenes Geheimnis zu vertuschen.

Therese-Stooss-05-2010

THERESE STOOSS

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