Es Brösmeli

Es Brösmeli ist für mich zuerst ein Bild aus meiner Kindheit. Wir wurden so erzogen, dass keine Lebensmittel weggeworfen wurden, auch nicht Brösmeli. Also gab es keinen – oder fast keinen – Food-Waste. Das versuche ich so gut wie möglich auch heute noch zu befolgen.

Aber eben, es sind ja nur Brösmeli.

Aber hier geht es nicht (oder nicht nur) um Food-Waste. Es geht ums Klima. In Diskussionen in allen möglichen Gruppierungen (Kolleginnen, Verwandte etc.) fällt immer wieder das Argument, dass alles, was wir hier und jetzt zur Verminderung unseres CO2-Ausstosses tun, überhaupt nichts nützt. Wir seien ja sowieso nur ein «Fliegensch…» auf der Landkarte, oder eben ein Brösmeli.

Leider stimmt diese Rechnung. Ob ich eine einheimische Bratwurst esse oder ein Entrecote aus Uruguay, das Maggiatal wird genau gleich überflutet. Ob ich mit dem Zug nach Paris fahre oder mich fliegen lasse, den Eisbären schmilzt das Eis genauso unter ihren Füssen weg. 

Die Grünen Worb sind als Ganzes zwar ein etwas grösseres Brösmeli, aber auch sie werden die aktuelle Hitzewelle in Griechenland von 43 °C nicht lindern können. 

Den Traum, dass dies alles nur eine kurzfristige Laune der Natur sei und es sich irgendwie  wieder normalisiert, können wir Grüne nicht mitträumen. Heute wissen (fast) alle, dass wir selber die Verursacher sind und wieder einen Normalzustand anstreben müssen. Wir dürfen nicht bis morgen oder übermorgen warten, wir müssen heute einen Gang höherschalten. 

Und was können die Grünen Worb dazu beitragen? Sie setzen sich auf allen Ebenen dafür ein, dass in der Gemeinde Worb der CO2-Ausstoss vermindert wird. Sei dies bei der Förderung der Solarenergie oder des öffentlichen Verkehrs, der Forderung nach energieeffizientem Bauen und Renovieren, der Verhinderung der Energievernichtung (z.B. Eishalle in der wärmeren Jahreszeit) etc. etc.

Es gibt viel zu tun. Unterstützt uns dabei, indem Ihr bei den Gemeindewahlen im September die beiden Listen 1 der GRÜNEN Worb (GR und GGR) einlegt. 

Hans Ulrich Steiner

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