LUEGE Z WORB: Arbeitslos in Südkorea im chinoworb

Es stehen gleich zwei Filme an, die beide in Südkorea spielen: Eine poetische Winterlandschaft in einem Fischerstädtchen und der neue Streich von Meister Park Chan-wook.
«Hiver à Sokcho» ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Elisa Shua Dusapin. Die 23-jährige Sooha führt ein gut funktionierendes, aber etwas unaufgeregtes Leben. Bis ein älterer Franzose in der Pension, in der sie arbeitet, auftaucht.
In «No Other Choice» schauen wir dem moralischen Zerfall eines Familienvaters zu, der seine langjährige Anstellung verloren hat. Arbeitslos und nicht mehr ganz so jung, sieht er keinen anderen Weg, als seine Konkurrenten im Arbeitsmarkt permanent aus dem Weg zu räumen. Möglichst ohne Spuren zu hinterlassen, versteht sich. Ein böser und urkomischer Blick hinter die Fassaden der modernen Arbeitswelt. Der südkoreanische Beitrag für die Oscars 2026 wird als heisser Anwärter gehandelt. Nicht zuletzt wegen des naheliegenden Vergleichs mit «Parasite».

Katja Morand

KATJA MORAND

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