Weibel-Muri
Andreas Wälti übergibt seine Firma an Thomas Schneider. Bild: zvg

Andreas Wälti AG / Weibel Muri AG: Schwesterfirmen fusionieren

27 Jahre lang führte der Worber Unternehmer Andreas Wälti die beiden Baugeschäfte Andreas Wälti AG und Weibel Muri AG als Schwestergesellschaften. Auf den vergangenen Jahreswechsel fusionierte er die beiden Firmen und übergab die Leitung an den langjährigen Mitarbeiter Thomas Schneider.

Im März 1988 gründete Andreas Wälti, damals 31-jährig, mit dem Kauf der Firma Jakovetz die Andreas Wälti AG, ein Baugeschäft, das sich von allem Anfang an im Tiefbau spezialisierte. Der erste Werkhof der neuen Firma befand sich in Enggi­stein, bevor er in die Lagerhallen auf dem Pfister-Areal in Worb verlegt wurde. 1995 übernahm Wälti das Baugeschäft Fritz Weibel und Sohn AG und stellte damit den Weiterbestand der mehr als 100-jährigen Firma unter dem Namen Weibel Muri AG sicher. Andreas Wälti führte in der Folge beide Schwesterfirmen parallel und legte die Werkhöfe 1998 im Tannental bei der Autobahnausfahrt Muri zusammen.

34 Jahre nach der Gründung seiner Firma und kurz vor seinem 65. Geburtstag fusionierte Wälti die beiden Schwesterfirmen per 1. Januar 2022 unter dem Namen Weibel Muri AG mit Firmensitz in Muri. Gleichzeitig übergab er diese an seinen langjährigen Mitarbeiter Thomas Schneider. Die Weibel Muri AG beschäftigt 45 Mitarbeitende, von denen 10 bisher in der Andreas Wälti AG angestellt waren.

Andreas Wälti, der sich in Worb auch politisch betätigte und unter anderem acht Jahre dem GGR angehörte, den er 2002 als höchster Worber präsidierte, zieht sich aber nicht vollständig zurück. Er arbeitet mit einem reduzierten Pensum weiterhin in der Firma. Seine Rolle sieht er in der Berechnung von Offerten, der Betreuung spezieller Kunden und in der technischen Beratung. «Ich freue mich, das Geschäft in gute Hände zu geben, und bin überzeugt, dass die Erfolgsgeschichte des Unternehmens unter der Leitung von Thomas Schneider weitergeschrieben wird», so ein zufriedener Andreas Wälti. WM

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