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Der Kunstschub 2024 geht an die Videokünstlerin Rebekka Friedli. Bild: A. Feller

Atelier Worb: Rebekka Friedli gewinnt Kunstschub 2023

Der Kulturverein Atelier Worb verleiht den mit 7000 Franken dotierten Förderpreis «Kunstschub» an die Videokünstlerin Rebekka Friedli. Die in Bern wohnhafte Künstlerin befasst sich in ihren Videoinstallationen mit metaphorischen Konzepten, die sie in audiovisuelle Erfahrungen überträgt.

Der Förderpreis, den der Kulturverein Atelier Worb alle zwei Jahre ausschreibt, zeichnet nicht bestehendes Schaffen aus, sondern soll Kunstschaffenden aus dem Espace Mittelland die Möglichkeit bieten in ihrer künstlerischen Entwicklung eine neue Richtung einzuschlagen.

Der Entscheid für ein Projekt ist dieses Jahr nicht leichtgefallen. Unter den 33 eingereichten Projekten gab es mehrere Ideen, die eine Förderung verdient hätten. Doch die Wahl der Jury – bestehend aus den Mitgliedern der Kunstkommission des Atelier Worb – fiel auf das Projekt «Clouded Mirror» von Rebekka Friedli. Die Künstlerin, die ihr Studium an der Hochschule der Künste Zürich und der Hochschule in Luzern absolvierte, macht in ihren Videos Wahrnehmungen und Wertungen, die in der alltäglichen Sprache verborgen sind, erkennbar. Ihre Arbeiten werden in der Schweiz und Europa ausgestellt. Zudem ist sie Mitbegründerin von «Kollektiv Beton».

Clouded Mirror
Spiegel sind ambivalent, einerseits sind sie ein Sinnbild der Eitelkeit, symbolisieren aber auch Selbsterkenntnis und Wahrheit. Mit ihrem Kunstschubprojekt taucht Rebekka Friedli in das Thema der Selbsterkenntnis und will der Frage nachgehen, was mit uns geschieht, wenn wir uns nicht mehr selbst erkennen können und wir in einem undurchsichtigen Nebel verloren gehen. Dafür will sie in der Galerie Atelier Worb einen Spiegel mit einer selbsttrübenden Fläche realisieren, der den Betrachtenden den Blick auf sich selbst nur aus der Distanz gewährt. Zusammen mit Fabian Lüscher, Erfinder für Film, Foto und Szenografie, hat Rebekka Friedli an der technischen Umsetzung für Clouded Mirror gearbeitet. Für die Ausstellung im August 2024 sollen nun mehrere dieser Spiegel angefertigt werden. AW

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