Judaskuss der Atom-Lobby

Das neue Stromgesetz wurde soeben mit wuchtigem Mehr an der Urne angenommen (mit mehr als 68 %!), breit unterstützt von allen Zukunfts-orientierten Parteien. Nun muss es dynamisch an die Umsetzung des Gedankens des Stromgesetzes gehen. Ohne dass wir uns vom altbekannten Gesäusel von der sauberen Atomenergie und der geschürten Angst vor einer Energieverknappung vereinnahmen lassen. 

Der «Judaskuss» der Atom-Lobby vom «billigen» Atomstrom darf uns nicht davon abhalten, unseren begonnenen Weg zur Nutzung aller verfügbaren erneuerbaren Energien mit Kraft voranzutreiben. 

Ja – Grosses beginnt im Kleinen! – und damit sind die erforderlichen zielführenden Massnahmen auf kommunaler Ebene gemeint. Investitionen für PV-Solaranlagen nur schon auf sämtlichen gemeindeeigenen Gebäuden, plus von sich anbietenden Zusatzflächen über offenen Parkplätzen, industriellen Betonfassaden und brach liegenden Borden. Dies hilft, das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zur Eigeninitiative zu fördern. Bis vor wenigen Jahren waren Solarpanels auf privaten Gebäuden noch ein Hingucker, heute fallen bei der Reise durch die Region bereits die Solarpanel-losen Dächer auf – sonnenbeschienene (Ziegel-)Dächer lassen sogleich die Frage aufpoppen, ob die betroffene Gemeindepolitik wohl etwas verschlafen hat? Worb als ‹Energiestadt› besitzt bereits das Label der aktiven Vorreiterrolle – jetzt braucht es noch zusätzlichen Schub! Die Grünen Worb stehen zu einer zukunftsorientierten Energiepolitik! Helfen auch Sie mit / hilf auch Du mit: Gemeinsam schaffen wir das!

Günter Heil

Günter Heil,
Mitglied GGR

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