Männergruppe der reformierten Kirchgemeinde Worb: Laternen zu verschenken

Die Männergruppe der reformierten Kirchgemeinde Worb verschenkt am 10. Dezember beim Weihnachtsfenster der Kirche 50 Laternen. Mit der Aktion soll ein Zeichen für Toleranz, Offenheit und Nächstenliebe gesetzt und etwas Licht in die dunkle Zeit gebracht werden. 

Jeweils am Abend des zweiten Mittwochs des Monats trifft sich die Männergruppe der reformierten Kirchgemeinde, um zu diskutieren und philosophieren, manchmal betätigen sie sich auch handwerklich. Aktuell machen zehn Männer ab 50 Jahren regelmässig mit. Harri Wäfler, Leiter der Gruppe im Auftrag der reformierten Kirche, würde sich über jüngeren Zuwachs freuen: «Es wäre toll, wenn die Gruppe verjüngt würde. Wir sind für alle Konfessionen offen.» Neben Diskussionen zu verschiedensten Themen widmen sich die Männer manchmal auch dem Handwerk. Sie haben unter anderem geplant, Vogelhäuser oder Bienenhotels zu bauen. Dies immer im Sinn, etwas für die Gesellschaft zu tun. Zudem engagieren sie sich aktiv im kirchlichen Rahmen, so verteilen sie beispielsweise am 12. Dezember nach dem Gottesdienst selbstgemachten Glühwein. 

Die Idee, Laternen zu verschenken, entstand bei einer der Diskussionen in der Männerrunde. Man ist sich einig, dass es gerade in der aktuell schwierigen Zeit wichtig ist, etwas Licht ins Dunkle zu bringen und ein Zeichen für Toleranz, Offenheit und Nächstenliebe zu setzen.  Deshalb verschenken die Männer am 10. Dezember abends beim Weihnachtsfenster der reformierten Kirche in Worb 50 Laternen. Die Laternen können behalten oder weiterverschenkt werden. Sollten welche übrig bleiben, werden diese anschliessend in der Gemeinde auf Gartenmauern, bei Hauseingängen oder an anderen passenden Orten platziert. CK

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