Miteinander mehr erreichen!

An der letzten GGR-Sitzung konnten wir uns für unsere Voten endlich wieder ans Rednerpult begeben und den Augenkontakt zu unseren Kollegen aufnehmen.

In den mittlerweile zahlreichen Jahren im GGR finde ich es immer noch sehr schade, dass das Miteinander unter den Parteien zu einem Geschäft kaum funktioniert. Fast alle GGR-Mitglieder kommen aus ihren Fraktionen mit ihren vorgefertigten Meinungen. Die Voten der einzelnen Parteien dienen so meistens nur den anwesenden Zeitungen, Zuschauern und dem Protokoll. Damit wir aber als GGR-Mitglieder MEHR erreichen können, sollten wir bereit sein, auch parteiübergreifend einander zuzuhören, und die vorgefertigte Haltung evtl. noch vor der jeweiligen Abstimmung anpassen.

Vielleicht wäre es daher sinnvoller, bei wichtigen Geschäften immer eine kurze Besprechungspause einzulegen. Es ist keine Schande, eine vorgefertigte Meinung aufgrund guter Voten einer anderen Partei auch mal zu überdenken. Dass wir verschiedene Meinungen vertreten, ist gut und wichtig, sie sollten aber fachlich und sachlich bleiben und am Ende zum Besten für unsere Gemeinde sein.

Schauen wir kurz zurück auf eine der letzten GGR-Sitzungen – Thema Sanierung Worbbodenschulhaus Projektierungskredit. Die Sanierung des Schulhauses ist unbestritten nötig, aber am Ende nicht um jeden Preis. Hier schlugen die FDP und SVP einen angepassten Antrag vor. Schliesslich hat die Mehrheit des GGR dann trotzdem wieder sehr viel Geld für die Projektierung (Planung) gesprochen. Nun erwarten wir aber von den Projektbeteiligten, dass sie uns eine sehr haushälterische Lösung mit verlässlichen Zahlen präsentieren. Wir sind gespannt, was auf uns zukommt. Aus unserer Sicht ist es Pflicht aller GGR-Parteien, dass wir ein Optimum mit vertretbaren Investitionen erhalten. Die FDP hofft auf ein gutes Miteinander aller Parteien. Wir wollen doch alle das Beste für die Worber Bevölkerung.

Christensen-Sven

Sven Christensen

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