Neue ÖV-Angebote für Worb

In Worb sind aktuell zwei neue Angebote des öffentlichen Verkehrs in Planung: ein Ortsbus, der die Quartiere Lindhalde und Sonnhalde besser erschliesst, sowie das Rufbus-Angebot «MyBuxi».

Die GLP begrüsst das neue Ortsbus-Angebot. Die bestehenden Buslinien nach Walkringen/Biglen sowie Grosshöchstetten sind in den Morgen- und Abendstunden sehr gut belegt. Das zeigt, dass ein gutes Bus-Erschliessungsangebot vor allem für Pendelnde Richtung Bern wichtig ist. Der Ortsbus verschafft Worb zusätzliche Attraktivität im Vergleich mit anderen Gemeinden, wie etwa Münsingen, das ein sehr gutes Ortsbusangebot hat. Unsere Gemeinde soll attraktiv für Neuzuzüger sein, insbesondere für ÖV-Pendelnde. Für alle Bewohnerinnen und Bewohner sind Anreize zu schaffen, um vom Auto auf Bus und Bahn/Tram zu wechseln. Wenn mehr Pendelnde auf den ÖV umsteigen, wird das zu Spitzenzeiten oft mit Staus belegte Strassennetz entlastet. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmenden, auch Velofahrende und zu Fuss Gehende.

Ab 2027 soll ein Elektrobus vom Bahnhof Worb Dorf zwei Ringe in die Lindhalde sowie die Sonnhalde fahren, und zwar morgens von 6 bis 9 Uhr sowie am Vorabend zwischen 16 und 20 Uhr. Für den 4-jährigen Pilotversuch, der von 2027 bis 2030 dauert, muss das Parlament demnächst über den Kredit für den Gemeindeanteil befinden. Neben der Gemeinde beteiligt sich auch der Kanton an den Kosten. Die GLP ist der Ansicht, dass sich diese Investition für Worb lohnt, zugunsten einer Stärkung der ÖV Anbindung und hinsichtlich einer gewünschten Bevölkerungsentwicklung. Ideal wäre, wenn auch der Bahnhof Worb SBB noch besser vom Bus-Konzept erschlossen werden kann. Die S-Bahn Richtung Bern wird für Pendelnde so noch attraktiver. 

Zusätzlich zum Ortsbus soll ein weiterer Versuch starten, das so genannte myBuxi – eine Mischung zwischen Bus und Taxi. Das Angebot soll vor allem Bewohnende der Aussenorte, weniger mobile Personen sowie Kinder und Jugendliche ansprechen. Das Konzept soll mit freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern betrieben werden, welche täglich von 6 bis 24 Uhr im Einsatz stehen.

Die GLP ist der Ansicht, dass sich die beiden Konzepte gut ergänzen und ein Gewinn fürs ganze Gemeindegebiet und für viele Personen darstellen, und steht den vierjährigen Testphasen positiv gegenüber.

Stefan Graf, 
Mitglied Planungskommission

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