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Markus Lädrach (li) hat die Geschäftsleitung an Thomas Lädrach übergeben. Bild: zvg

OLWO AG Worb: OLWO nach 25 Jahren unter neuer Führung

25 Jahre war Markus Lädrach Geschäftsleiter der OLWO AG Worb, des mit rund 140 Mitarbeitenden grössten Arbeitgebers von Worb. Nun hat er am vergangenen 1. November die Geschäftsleitung an seinen jüngeren Cousin Thomas Lädrach übergeben. Dieser war bisher Geschäftsführer der OLWO Erlenbach AG. Diesen Posten hat er bereits am 1. Mai an Nathalie Lädrach, der Tochter von Markus Lädrach, übergeben.

Als Markus Lädrach im Herbst 1998 die Geschäftsleitung des Familienunternehmens übernahm, war für ihn klar, dass die Nachfolge möglichst vor seinem 60. Geburtstag geregelt sein sollte. Er hatte das Fernziel der Nachfolgeregelung vor Augen, weil er wusste, dass sich viele KMU schwertun bei diesem Thema. So bildete er 2018, damals 57-jährig, eine Arbeitsgruppe, welche den Prozess der Nachfolgeregelung ohne Zeitdruck angehen konnte. Die jetzt realisierte Lösung wurde innerhalb der Familie in zahlreichen und intensiven Gesprächen erarbeitet.

Hobelwerk Stalden und Spezialprojekte
Rückblickend spricht Markus Lädrach darüber, was ihn in 30 Jahren im Familienunternehmen antrieb: «Seit meiner Jugend habe ich zu Holz eine emotionale Beziehung – das war und ist für mich Motivation genug. Das Potenzial des Rohstoffs ist immens und in Bezug auf unsere Produkte haben wir noch lange nicht alles ausgeschöpft.» Bis zu seiner Pensionierung wird Markus Lädrach, der ursprünglich an der ETH Zürich Bauingenieurwesen studierte, die Verantwortung für das Hobelwerk Stalden übernehmen. Dazu wird er Spezialprojekte führen, bei denen er seine Kompetenzen und sein grosses Fachwissen einbringen kann.

Intensive Vorbereitung
Thomas Lädrach, 54-jährig, hat sich nach der Übergabe der Führungsposition in der OLWO Erlenbach AG an Nathalie Lädrach intensiv auf seine neue Rolle als CEO der OLWO Worb AG vorbereitet. So hat er, der als bisheriger Verwaltungsratspräsident mit dem Unternehmen bestens vertraut ist, verschiedene Mitarbeitende bei ihrer täglichen Arbeit begleitet und so Prozesse im Detail kennen gelernt. Dazu gehörte zum Beispiel auch, dass er als Beifahrer mit einem Chauffeur einen Tag lang unterwegs war. Auf diese Art konnte er auch Anliegen der Belegschaft aus erster Hand in Erfahrung bringen.

Wissen geht nicht verloren
«Wir geniessen für den Wechsel eine komfortable Ausgangslage: Mein Vorgänger ist weiterhin im Unternehmen und ich werde sein Wissen, seine Expertise und seinen Ratschlag nutzen», so Thomas Lädrach. In der Holzbranche ist er als Präsident des Verbands Holzindustrie Schweiz bekannt. In dieser Rolle setzt sich der Betriebsökonom für die Interessen der Holzindustrie ein. Er wird zudem von Markus Lädrach bis zu dessen Pensionierung etappenweise Aufgaben in Verbänden und Organisationen übernehmen.
In den vergangenen Jahren hat die OLWO in umfangreiche Projekte investiert, beispielsweise in die neue Logistikanlage oder in die Modernisierung des Produktionsstandorts Stalden. Der bisherige und der künftige Geschäftsleiter der OLWO AG sind sich einig: Das Unternehmen ist bestens für die Zukunft vorbereitet. WM

www.olwo.ch

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