Wir ergreifen Partei für die Sanierung des OSZ Worbboden

Eine morsche Fassade, durchgerostete Wasserleitungen, antike Elektroinstallationen – das Worbboden-Schulhaus befindet sich in einem teilweise desolaten Zustand. In der Vergangenheit mussten denn auch bereits zwei Dächer mehr oder weniger notfallmässig saniert werden, weil sie undicht waren. Eine umfassende Sanierung erlaubt es, das OSZ Worbboden (auch) aus baulicher Sicht fit für die Zukunft zu machen. So können die Gebäude isoliert, die Sanitäranlagen erneuert und die Heizung modernisiert werden. Zudem erlaubt es die Sanierung, bildlich gesprochen, mit ein paar Handgriffen die Erdbebensicherheit deutlich zu erhöhen.
Gleichzeitig bleibt Bewährtes bestehen. Auch nach 50 Jahren befinden sich die tragenden Strukturen – das Betongerüst – in einem ausgezeichneten Zustand. Ebenso erfreuen sich die Klinkerböden immer noch bester Gesundheit. Deshalb wird natürlich beides belassen. Es handelt sich eben nicht um eine «Luxussanierung», wie von bürgerlicher Seite immer wieder behauptet wird. Saniert werden soll nur, was saniert werden muss. Welche Elemente betroffen sind, wurde von externen Fachleuten sehr detailliert abgeklärt.
Eine Gesamtsanierung ist aus baulicher Sicht eine «absolute Notwendigkeit» (ich zitiere hier den FDP-Präsidenten) und wird denn auch von keiner Seite bestritten. Zudem liegt ein umfassend abgeklärtes Projekt vor, das auch aus architektonischer Sicht überzeugt.
Deshalb bin ich ziemlich konsterniert darüber, dass der Gemeinderat in der ganzen Debatte um die Sanierung des Worbbodens dieses wohl wichtigste Geschäft der laufenden Legislatur im GGR nur halbherzig vertreten hat. Es war nichts zu hören. Auch die Infoveranstaltung für die Öffentlichkeit vom 21. September kam erst auf parlamentarischen Druck zustande. Die bisweilen sprunghafte und insgesamt recht schwache Kommunikation durch den Gemeinderat ändert aber nichts daran, dass das Sanierungsprojekt als solches überzeugt und jetzt angegangen werden muss.

Die SP Worb setzt sich zusammen mit der EVP, der GLP, den Grünen und der Mitte für die Gesamtsanierung des Worbboden-Schulhauses ein und empfiehlt Ihnen, am 22. Oktober ein klares Ja in die Urne zu legen. Die zukünftigen Schülerinnen und Schüler haben das verdient.

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Adrian Hodler,
Co-Präsident SP Worb, Mitglied GGR

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