Biodiversitäts-Tipps 9
Ein Biotop zu bauen ist keine Raketenwissenschaft. Darin können sich viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Ein Naturgarten bietet einen funktionierenden Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
Ein Biotop zu bauen ist keine Raketenwissenschaft. Darin können sich viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Ein Naturgarten bietet einen funktionierenden Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
Nacktschnecken ohne Chemie in die Schranken weisen
Neben dem Umrahmen der Gemüse- und Zierpflanzenbeete mittels Schneckenzaun, den die Schnecken manchmal doch überraschenderweise überwinden, gibt es mehrere andere Methoden, um weniger von diesen hungrigen Gartenbewohnern zu haben.
Es summt in unseren Gärten, doch zeigen Studien, dass es immer weniger Insekten gibt. Das ist für viele Ökosysteme schlimm, weil Insekten als Nahrung für Vögel, als Bestäuber von Pflanzen, als Abbauer von totem Material und mehr vielfältige Leistungen erbringen.
Im Mai und Juni legen unsere wunderschönen Zauneidechsen ihre Eier in genügend feuchte, sonnenexponierte Erdlöcher. Die Männchen sind zur Fortpflanzungszeit leuchtend grün. Wie allen Reptilien der Schweiz macht ihnen vor allem der Lebensraumverlust zu schaffen.
Der Wonnemonat Mai bringt die letzten Nachtfröste und warmes Wetter. Auch sensible Pflanzen wie Basilikum, Tomaten und Bohnen können ab Mitte Mai ausgesät und ausgepflanzt werden.
Der April macht sprichwörtlich, was er will. Es kann sommerlich warm, aber auch bitterkalt sein. Regen und Sonne wechseln sich ab. Während die Blüten der Schlehe schon bald verblühen, beginnt der Weissdorn erst jetzt, seine weisse Blütenpracht zu entfalten.
Mit dem Frühlingsbeginn im März stehen viele Arbeiten im
Garten oder auf dem Balkon an. Beete werden vorbereitet, Fruchtbäume geschnitten, Rosen geschnitten und gepflanzt. Aber aufgepasst, viele Insekten überwintern in den letztjährigen Stängeln von Stauden. Diese sollten erst Anfang April entfernt werden.
Schon Ende Februar beginnt die Zeit der Amphibienwanderung. Sobald 5°C erreicht sind, verlassen die Frösche, Kröten und Molche ihr Winterquartier und wandern in Richtung Laichgebiet. -Dabei überqueren sie auch gefährliche Strassen.
Der Winter ist für Tiere eine sehr anspruchsvolle Zeit. Einige ziehen sich in ein frostfreies Quartier zurück und schlafen mehrere Monate durch, wie zum Beispiel der Igel. Andere, wie das Eichhörnchen, wachen ab und zu auf und bedienen sich am angelegten Vorrat. Viele Tiere bleiben aber den ganzen Winter aktiv, etwa Vögel, Rehe und Hasen und Raubtiere.
Gerade in der Winter- und Weihnachtszeit kann besonders viel Energie gespart werden.